Was ist eine Domain? Auswahl, Kauf und Registrierung

Was ist eine Domain und warum ist sie wichtig?

Domain ist die eindeutige Adresse im Internet, die es Nutzern ermöglicht, auf Ihre Website zuzugreifen. Stellen Sie sie sich wie eine Postanschrift zu Hause vor – ohne Adresse kann Ihnen niemand Post schicken. Ähnlich im Web: Wenn Sie keine registrierte Domain haben, können Nutzer Ihre Website nicht finden.

Jede Website ist tatsächlich mit einer IP-Adresse (z. B. 192.168.1.1) verknüpft, die man sich jedoch nur schwer merken kann. Die Domain wandelt diesen komplizierten Zahlencode in einen einfachen Namen um, etwa meinbusiness.si oder shop.com, den jeder problemlos in den Browser eingeben kann.

Warum ist eine Domain wichtig?

  • Markenbekanntheit: Eine gute Domain ist Ihr „Name“ im Web und bleibt leichter im Gedächtnis.
  • Vertrauen der Besucher: Eine professionelle Domain (z. B. meinbusiness.si) wirkt vertrauenswürdiger als kostenlose Lösungen (z. B. meinbusiness.weebly.com).
  • Erreichbarkeit und Sichtbarkeit: Ohne Domain können Besucher Ihre Seite schlicht nicht finden.
  • Einfacheres Marketing und SEO: Eine kurze, gut gewählte Domain unterstützt bessere Rankings und lässt sich leicht in sozialen Netzwerken teilen.

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Ladengeschäft. Die Domain ist wie der Name des Geschäfts und seine Adresse. Wenn die Leute nicht wissen, wo es ist, können sie es nicht besuchen – genauso verhält es sich mit einer Website ohne Domain.

Unterschied zwischen Domain, Website und Hosting

Viele Einsteiger verwechseln diese drei Begriffe, dabei sind es völlig unterschiedliche Teile desselben Systems. Am einfachsten erklärt man es mit dem Vergleich zu einem Geschäft:

  • Domain = Geschäftsadresse
    Das ist die Webadresse (z. B. meinbusiness.si), die Menschen in den Browser eingeben, um Ihren Onlineshop zu „finden“. Ohne Domain wissen Besucher nicht, wo sie suchen sollen – wie ohne physische Adresse niemand Ihr Geschäft fände.
  • Hosting = Geschäftsgebäude
    Das ist der Speicherplatz auf dem Server, auf dem alle Ihre Dateien liegen – Bilder, Texte, Produkte und Videos. Auch mit Adresse hätten Sie ohne Gebäude (Hosting) keinen Ort für Ihr Geschäft.
  • Website = Inneneinrichtung des Geschäfts
    Das ist der Inhalt, den Besucher sehen – Regale, Produkte, Beschriftungen und Dekoration. Eine gut gestaltete Website ist wie ein ansprechend eingerichtetes Geschäft, das Kunden anzieht.

Gemeinsam bilden sie eine Einheit: Die Domain führt Besucher zur richtigen Adresse, das Hosting stellt den Platz bereit, und die Website präsentiert Ihr Angebot oder Ihre Inhalte.

Wie funktioniert eine Domain im Hintergrund?

Wenn Sie eine Domain in den Browser eingeben, sucht der Computer über das DNS-System ihre IP-Adresse und leitet Sie auf den richtigen Server weiter, auf dem die Website gespeichert ist. Das geschieht in wenigen Millisekunden – Sie sehen nur die einfache Webadresse.

Wie ist eine Domain aufgebaut?

Jede Domain besteht aus mehreren Teilen, die zusammen eine eindeutige Webadresse bilden. Am einfachsten lässt sie sich mit Vor- und Nachnamen einer Person vergleichen – beide Teile bestimmen zusammen, wer Sie sind. Bei Domains spielen vor allem Domainname und Domain-Endung eine Rolle. Manchmal nutzt man auch eine Subdomain, die die Hauptadresse erweitert.

Domainname (Domain Name)

Das ist der erste Teil vor dem Punkt in der Webadresse. Beispiel: In meinbusiness.si ist meinbusiness der Domainname. Das ist in der Regel der Firmen- oder Markenname oder ein Schlüsselwort, das Ihre Tätigkeit beschreibt.

  • Best Practice: Wählen Sie einen kurzen, einfachen und einprägsamen Namen (z. B. shop, fitness).
  • Beispiel: meinbusiness.com – „meinbusiness“ ist der Domainname.

Domain-Endung (TLD – Top Level Domain)

Das ist der Teil nach dem Punkt (z. B. .si, .com, .eu), der angibt, aus welchem Land, welcher Organisation oder welchem Themenbereich die Website stammt.

  • Länderspezifische Endungen: .si (Slowenien), .de (Deutschland)
  • Allgemeine Endungen: .com (weltweit am beliebtesten), .org (Organisationen)
  • Thematische Endungen: .shop (Onlineshops), .blog (Blogs)
  • Beispiel: In meinbusiness.si ist „.si“ die Domain-Endung.

Subdomain

Eine Subdomain ist ein zusätzlicher Teil vor dem Domainnamen, getrennt durch einen Punkt (z. B. blog.meinbusiness.si). Sie wird genutzt, um eine Website in Bereiche, Sprachvarianten oder Testumgebungen zu gliedern.

  • Beispiel für Blog: blog.meinbusiness.si
  • Beispiel für Shop: shop.meinbusiness.si
  • Beispiel für Sprache: de.meinbusiness.si (deutsche Version)

Subdomain oder Unterordner – was ist besser für SEO?

  • Subdomain (z. B. blog.meinbusiness.si): Google behandelt sie oft als eigene Website, wodurch die Autorität langsamer übertragen wird.
  • Unterordner (z. B. meinbusiness.si/blog): Gilt als Teil der Hauptseite und überträgt Autorität üblicherweise schneller auf die Hauptdomain.

Für Blogs, Onlineshops und zusätzliche Inhalte wird daher häufig der Unterordner empfohlen.

Wie wählt man den perfekten Domainnamen?

Die Wahl des Domainnamens ist einer der wichtigsten Schritte beim Aufbau einer Website. Eine gute Domain ist wie der Name eines Geschäfts oder einer Marke – sie sollte sich merken lassen, leicht einzugeben sein und zu Ihrer Tätigkeit passen. Eine falsche Wahl kann Besucher kosten und die Bekanntheit schwächen.

5 goldene Regeln für den perfekten Domainnamen

  1. Kurz und einprägsam
    Der Name sollte kurz sein (ideal bis 15 Zeichen) und sich leicht aussprechen lassen. Beispiel: fitnesspro.si ist besser als fitness-pro-treningi123.si.
  2. Ohne Bindestriche und Zahlen
    Bindestriche und Zahlen verwirren oft und sind schwerer mündlich zu übermitteln. Schlechtes Beispiel: mein-business123.si | Gutes Beispiel: meinbusiness.si.
  3. Relevanz und Bezug zur Tätigkeit
    Der Name sollte klar zeigen, womit Sie sich beschäftigen. Für einen Shop mit Sportartikeln ist sportshop.si besser als etwas Allgemeines wie abc-trgovina.si.
  4. Keywords für SEO (aber mit Bedacht)
    Schlüsselwörter können bei Suchmaschinen helfen, opfern Sie jedoch nicht die Marke. Beispiel: fizioterapija-novak.si für einen lokalen Dienst, für eine größere Marke ist ein einfacher Name wie novak.si besser.
  5. Langfristig denken
    Wählen Sie einen Namen, den Sie viele Jahre nutzen wollen und nicht ändern müssen, wenn Sie Ihr Angebot erweitern. Beispiel: Wenn Sie mit Massagen starten und später Physiotherapie anbieten, ist zdravjeplus.si besser als masazenovak.si.

Zusätzliche Tipps für die perfekte Wahl

  • Verfügbarkeit über mehrere Endungen prüfen: Registrieren Sie mindestens .si und .com, um die Marke zu schützen.
  • Aussprache testen: Sagen Sie die Domain laut einem Freund – versteht er sie sofort, ist sie gut gewählt.
  • Rechtlich geschützte Namen vermeiden: Prüfen Sie, dass der Name keine eingetragene Marke verletzt.
  • An die Zukunft denken: Wählen Sie keinen zu engen Namen, wenn Sie Ihr Angebot erweitern wollen.

Kauf und Registrierung einer Domain – Schritt für Schritt

Der Kauf und die Registrierung einer Domain sind einfach, aber sehr wichtig. Eine falsche Registrar-Wahl oder versäumte Verlängerungen können unnötige Kosten oder sogar den Verlust der Domain bedeuten. Folgen Sie diesen Schritten, damit der Prozess schnell und sicher verläuft.

Schritt 1: Verfügbarkeit der Domain prüfen

Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Wunschdomain frei ist. Das können Sie auf preveri.si oder beim gewählten Registrar tun. Falls der Name bereits vergeben ist:

  • Erwägen Sie eine andere Domain-Endung (.si, .com, .net …).
  • Denken Sie sich einen ähnlichen, aber weiterhin kurzen und einprägsamen Namen aus.
  • Kontaktieren Sie den Inhaber und versuchen Sie, die Domain zu kaufen (WHOIS-Daten prüfen).

Schritt 2: Einen vertrauenswürdigen Registrar wählen

Ein Registrar ist das Unternehmen, das die Registrierung und Verwaltung der Domain ermöglicht. Achten Sie bei der Wahl auf:

  • Preis für Registrierung und Verlängerung: Manche bieten ein günstiges erstes Jahr, aber höhere Verlängerungskosten.
  • Kundensupport: 24/7-Support ist wichtig, falls Probleme auftreten.
  • Zusatzleistungen: WHOIS-Schutz, kostenloses DNS-Hosting …

Schritt 3: Domain registrieren

Wenn Sie den Registrar gewählt haben, folgen Sie dessen Registrierungsformular:

  1. Gewünschten Domainnamen eingeben und Verfügbarkeit prüfen.
  2. Persönliche oder Unternehmensdaten hinzufügen (Name, Adresse, E-Mail).
  3. Registrierungszeitraum wählen (meist 1 Jahr, auch länger möglich).
  4. Zusatzleistungen wählen (WHOIS-Schutz, SSL-Zertifikat).
  5. Kauf per Karte, PayPal oder Überweisung abschließen.

Aktivierungszeit: Die meisten Domains sind innerhalb weniger Minuten aktiv, DNS-Einträge können sich jedoch 2 bis 24 Stunden lang aktualisieren.

Schritt 4: Domain mit Ihrem Hosting verbinden

Nach der Registrierung müssen Sie die Domain mit dem Server verknüpfen, auf dem Sie hosten:

  • Stellen Sie beim Registrar die DNS-Server ein (z. B. sh1.streznik.si und sh2.streznik.si).
  • Warten Sie einige Stunden, bis sich die Änderungen im Internet verbreiten.

Schritt 5: Verlängerung der Domain nicht vergessen

Domains müssen regelmäßig verlängert werden, sonst können sie verloren gehen und von jemand anderem registriert werden. Empfehlenswert ist:

  • Automatische Verlängerung beim Registrar aktivieren.
  • Die Domain, wenn möglich, für mehrere Jahre im Voraus registrieren.

Wie viel kostet eine Domain?

Der Preis hängt von der Art der Domain-Endung, dem gewählten Registrar und etwaigen Aktionen ab. Richtwerte:

  • .si-Domain: 10–20 € pro Jahr.
  • .com-Domain: 10–18 € pro Jahr (beliebt und oft im Angebot).
  • Thematische Endungen: 20–50 € pro Jahr (z. B. .shop, .blog, .eco).
  • Zusatzdienste: WHOIS-Schutz kostet meist 3–10 € pro Jahr.

Hinweis: Preise variieren je nach Registrar, Sonderaktionen oder mehrjähriger Registrierung. Bei einigen Anbietern ist das erste Jahr günstiger, die Verlängerung jedoch teurer.

Tipp: Schützen Sie die Domain nach erfolgreicher Registrierung möglichst schnell mit einem SSL-Zertifikat, denn HTTPS erhöht das Vertrauen der Besucher und verbessert die SEO.

Alles über DNS – wie funktioniert eine Domain im Hintergrund?

Wenn jemand Ihre Domain in den Browser eingibt, muss der Computer wissen, zu welchem Server der Besucher gesendet werden soll. Hier kommt DNS (Domain Name System) ins Spiel – es ist wie ein Telefonbuch des Internets: Statt sich eine Nummer (IP-Adresse) zu merken, merken wir uns einen Namen (die Domain).

Wie DNS funktioniert – einfache Erklärung

  1. Der Nutzer gibt die Domain (z. B. meinbusiness.si) in den Browser ein.
  2. DNS ermittelt, welche IP-Adresse zu dieser Domain gehört (z. B. 192.168.1.1).
  3. Der Browser verbindet sich mit diesem Server und lädt die Website.
  4. All das geschieht in wenigen Millisekunden.

Ohne DNS müssten wir lange Zahlencodes eingeben – das wäre unpraktisch.

Wichtige DNS-Einträge und ihre Bedeutung

Jede Domain hat DNS-Einträge, die festlegen, wie Website und andere Dienste erreichbar sind:

  • A-Eintrag (Address): Verknüpft die Domain mit ihrer IPv4-Adresse (z. B. 192.168.1.1).
  • AAAA-Eintrag: Verknüpft die Domain mit einer IPv6-Adresse (neuere IP-Variante).
  • CNAME-Eintrag: Wird für Weiterleitungen und Verknüpfung verschiedener Domains genutzt (z. B. www.meinbusiness.si auf meinbusiness.si).
  • MX-Eintrag (Mail Exchange): Legt fest, welche Server E-Mails für Ihre Domain empfangen.
  • NS-Eintrag (Name Server): Gibt an, welche DNS-Server für die Domain zuständig sind.

Arten von DNS-Servern

Die wichtigsten Servertypen, die an der Auflösung von Domain zu IP beteiligt sind:

  • Autoritative Server: Enthalten die offiziellen Daten zu Ihrer Domain.
  • Rekursive Server: Suchen die richtige Adresse, wenn sie nicht im Cache vorhanden ist.
  • Root-Server: Oberste Ebene, die Anfragen an die passenden TLD-Server weiterleitet (z. B. für .si, .com).
  • Cache-Server: Speichern Daten aus letzten Anfragen für schnellere Antworten.

Wie lange dauert die DNS-Propagation?

Wenn Sie DNS-Einträge ändern (z. B. beim Hosting-Wechsel), müssen sich diese Informationen weltweit verbreiten. Das nennt man DNS-Propagation und sie kann 2 bis 24 Stunden, manchmal sogar bis zu 48 Stunden dauern. In dieser Zeit sehen manche Besucher noch die alte, andere bereits die neue Website.

Warum ist DNS für Sie wichtig?

  • Funktionsfähigkeit der Website: Ohne korrekte Einträge ist Ihre Seite nicht erreichbar.
  • E-Mail-Zustellung: Ohne MX-Einträge kommen E-Mails nicht an.
  • Sicherheit und Vertrauen: Richtig konfiguriertes DNS senkt das Risiko von Umleitungen auf gefälschte Seiten.

Tipp: Wenn Sie unsicher sind, wie Sie DNS einrichten, wenden Sie sich an Ihren Registrar – eine falsche Konfiguration kann Ihre Seite tagelang unerreichbar machen.

Wie beeinflusst die Domain die SEO?

Die Domain ist an sich kein so starker Ranking-Faktor mehr wie früher, hat aber indirekten Einfluss auf SEO und Markenbekanntheit. Eine gut gewählte Domain kann die Klickrate (CTR) in den Suchergebnissen erhöhen, das Vertrauen der Nutzer stärken und die langfristige Markenpräsenz verbessern.

1. Kurze und einprägsame Namen erhöhen die CTR

Kurze, einfache Namen (z. B. meinbusiness.si) sind leichter zu merken und in den Suchergebnissen attraktiver. Eine höhere CTR (Click-Through-Rate) signalisiert Google Relevanz, was Rankings indirekt verbessern kann.

2. Keywords in der Domain – hilfreich, aber nicht entscheidend

Keywords in der Domain (z. B. fizioterapija-novak.si) können bei lokalen Services helfen und sofort klarmachen, was Sie tun. Heute gewichtet Google jedoch Inhalt und Seitenqualität stärker, daher sollten Keywords nur verwendet werden, wenn sie natürlich zum Namen passen.

3. HTTPS als wichtiger SEO-Signal

Google bevorzugt sichere Seiten (HTTPS). Sichern Sie die Domain nach der Registrierung schnell mit einem SSL-Zertifikat, das erhöht das Vertrauen der Nutzer und wirkt sich positiv – wenn auch moderat – auf SEO aus.

4. Lokale Domain-Endungen und Nutzervertrauen

Für lokale Märkte sind länderspezifische Endungen (z. B. .si für Slowenien) empfehlenswert, da Google bei lokalen Suchen Websites mit regional relevanten TLDs bevorzugt. Zudem vertrauen Nutzer heimischen Endungen oft mehr.

5. Abgelaufene (expired) Domains und ihr Einfluss

Manchmal kaufen Unternehmen abgelaufene Domains mit bestehenden Backlinks, weil diese das Wachstum beschleunigen können. Dabei ist Vorsicht geboten – Google bestraft Domains mit illegalen oder Spam-Backlinks.

6. Übereinstimmung der Domain mit der Marke

Eine starke, einzigartige Marke (z. B. Amazon.com, Zalando.si) wiegt langfristig mehr als generische Keywords. Wenn Sie Markenbekanntheit aufbauen möchten, ist es wichtiger, dass der Name einzigartig und professionell ist.

Warum ist die richtige Domain der Schlüssel zum Online-Erfolg?

Die Domain ist Ihre digitale Identität und der erste Berührungspunkt eines Nutzers mit Ihrer Marke. Mit einer gut gewählten und richtig verwalteten Domain steigern Sie die Sichtbarkeit, das Vertrauen der Besucher und bauen langfristig ein solides Fundament für Ihren Online-Erfolg auf. Denken Sie daran: Die richtige Kombination aus passender Domain, hochwertigem Content und technischer Optimierung ist der beste Weg zu mehr Sichtbarkeit im Web.

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